Neubauprojekt Zeppelinstrasse

Neubauprojekt Zeppelinstraße
Neubauprojekt Zeppelinstraße

Informationen und Überblick

Willkommen auf der offiziellen Website des Neubauprojekts „Zeppelinstraße“ in Mülheim an der Ruhr. Hier finden Sie alle Informationen über die neu entstehende Nachbarschaft.

Neuigkeiten

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Hintergrund

Krieg, Not und Hunger zwingen viele Menschen zur Flucht nach Deutschland. Die Geflüchteten unterzubringen, ist eine Herausforderung für Kommunen und Gemeinden. Auch in Mülheim an der Ruhr mussten Bürogebäude, Turnhallen oder andere provisorische Lösungen gefunden werden. Das ist eine Belastung für die Bürger*innen genauso wie für die neuangekommenen Menschen.

In Zukunft wollen wir die Unterbringung von Geflüchteten auf eine neue, nachhaltige Stufe heben. Die Stadt hat die Mülheimer Wohnungsbau eG als Partnerin gewonnen. Gemeinsam schaffen wir 135 neue Wohnungen, die eine nachhaltige Lösung darstellen.

Zuerst werden diese Wohnungen im Rahmen eines Globalmietvertrags durch die Stadt angemietet, so dass die Stadt auch die Vergabe der Wohnungen regelt. Sollte der Bedarf an Wohnraum für Geflüchtete in den kommenden Jahren abnehmen, dann kann die Genossenschaft die Wohnungen ihren eigenen Mitgliedern zur Verfügung stellen.

Alle Wohnungen werden nach den Vorgaben des AsylbLG gebaut. Später können aufgrund der modernen Bauweise verschiedene Wände verschoben oder herausgenommen werden, so dass die Wohnungen dann mit neuen Grundrissen allen Mülheimer Bürger*innen zur Verfügung stehen. Weil sie öffentlich gefördert sind, werden die Mieten entsprechend günstig sein.

Zahlen, Daten, Fakten

Durchschnittliche Bewohnerzahl

 470 Menschen

Zahl der Gebäude

11 Mehrfamilienhäuser
1 Quartierspavillon

Grundstücksgröße

ca. 13.000 m²

Investitionssumme

ca. 31 Mio. €

Zahl der Wohnungen
135

(davon 4 behindertengerecht)

Wohnfläche gesamt

7.755 m²

Wohnungsgrößen

54 m²  und 64 m²

Bauweise und Energiestandard

Klimaneutrale Null-Energie-Häuser in Holzmodulbauweise mit Fotovoltaikanlagen und Dachbegrünung 

Zahl der Gebäude

11 Mehrfamilienhäuser
1 Quartierspavillion

Grundstücksgröße

ca. 13.000 m²

Durchschnittliche Bewohnerzahl

 470 Menschen

Zahl der Wohnungen
135

(davon 4 behindertengerecht)

Wohnfläche gesamt

7.755 m²

Wohnungsgrößen

54 m²  und 64 m²

Bauweise und Energiestandard

Klimaneutrale Null-Energie-Häuser in Holzmodulbauweise, mit Fotovoltaikanlagen und Dachbegrünung 

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Abbildungen und Visualisierungen

Warum entsteht dieses Neubaugebiet?

Das Neubaugebiet entsteht, um geflüchteten Menschen eine neue Lebensperspektive zu bieten. Durch die Kooperation zwischen der Mülheimer Wohnungsbau eG und der Stadt Mülheim an der Ruhr wird so der Wohnungsmarkt entlastet, adäquater Wohnraum jenseits von Containerlösungen geschaffen und gleichzeitig Integration gefördert. 

Wer trägt die Kosten für das Projekt?

Die Mülheimer Wohnungsbau eG plant und baut die neue Nachbarschaft und tätigt die dafür nötigen Investitionen. Sie kann dafür aber Fördermittel des Landes in Anspruch nehmen, weil die Gebäude zuerst als Flüchtlingsunterkünfte genutzt werden und später zu öffentlich geförderten Wohnungen werden sollen.

Entstehen durch dieses Projekt weniger andere Wohnungen in Mülheim an der Ruhr?

Die neue Nachbarschaft an der Zeppelinstraße fügt dem Wohnungsmarkt in Mülheim an der Ruhr 135 neue Wohnungen hinzu, die ohne dieses Projekt nicht entstehen könnten. Der Wohnungsmarkt wird entlastet und auch an anderen Stellen wird die Wohnungsbaugenossenschaft, je nach Möglichkeit, Wohnungen bauen.

Wie werden die Wohnungen vergeben?

Die Vergabe der Wohnungen erfolgt durch die Kommune unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben und transparenter Kriterien. Ziel ist eine vielfältige und integrative Gemeinschaft.

Welche Unterstützung erhalten die neuen Bewohner*innen?

Es wird ein Betreuungs- und Integrationskonzept geben. Die Stadt Mülheim an der Ruhr wird zur Umsetzung den Pavillon nutzen. Dort wird es Betreuungs- und Integrationsangebote, Sprachkurse und Beratungsgespräche für die Geflüchteten geben. Ein Sicherheitsdienst wird vor Ort sein, um zusätzliche Stabilität zu gewährleisten.

Wie wird die Nachbarschaft informiert und eingebunden?

Es wird regelmäßig Informationsveranstaltungen und Möglichkeiten zur Beteiligung geben, um einen offenen Austausch und eine gute Nachbarschaft zu fördern.

Welche Betreuung wird es vor Ort geben?

Es werden Ansprechpartner*innen vor Ort sein, die die Menschen in der Nachbarschaft begleiten, unterstützen und beraten.

Warum baut die Wohnungsbau-
genossenschaft Wohnungen für Geflüchtete?

Die Mülheimer Wohnungsbaugenossenschaft ist seit mehr als 125 Jahren eine Partnerin der Kommune. Sie arbeitet bei vielen Projekten Hand in Hand mit der Stadt. Die neu entstehenden Wohnungen erweitern zudem das Angebot der MWB und kommen in den Folgejahren allen Genossenschaftsmitgliedern als öffentlich geförderte Wohnungen („Sozialwohnungen“) zugute.

Wann soll der Bau fertiggestellt sein?

Geplant ist eine Fertigstellung zum Juni/Juli 2025. Die ersten Menschen könnten dann in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 einziehen.

Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in dem Projekt?

Eine sehr große Rolle. Die Häuser werden in Holzrahmenbauweise errichtet, also unter Zuhilfenahme eines nachwachsenden Baustoffs. Auf den extensiv begrünten Dächern werden Photovoltaikanlagen angebracht, deren Strom unter anderem dazu genutzt wird, Wärmepumpen zu betreiben.

Die Häuser werden damit den KfW Effizienzhausstandard 40 erfüllen.

Wie können sich interessierte Bürger*innen sich engagieren oder unterstützen?

Es wird Möglichkeiten zur ehrenamtlichen Unterstützung und für freiwilliges Engagement geben. Interessierte wenden sich an die Stadt Mülheim oder lokale Organisationen, um sich einzubringen.

Wo finde ich weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten?

Auf dieser Projektwebsite informieren wir Sie laufend. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gern an die Stadt Mülheim/MWB.

22.05.2024

Baustellenbegehungen vermitteln interessante Einblicke

Baustellengegehung 13-05-2024

Erst vor Kurzem hat die neue Nachbarschaft an der Zeppelinstraße Grundsteinlegung gefeiert. Nun sollen die Gebäude in Holzrahmenbauweise zügig Gestalt annehmen. In den kommenden Monaten lädt die Bauherrin, die Mülheimer Wohnungsbau eG (MWB), interessierte Bürger*innen zu Besuchen auf der Baustelle ein.

Auf dem etwa 13.000 Quadratmeter großen Grundstück der ehemaligen Mülheimer Stadtgärtnerei wird die MWB elf Wohnhäuser und einen Quartierspavillon errichten. Das Grundstück wurde der Genossenschaft zu diesem Zweck von der Kommune überlassen. Die 135 neuen Wohnungen sollen für zehn Jahre der Stadt Mülheim an der Ruhr zur Unterbringung geflüchteter Menschen dienen. Als öffentlich geförderter Wohnraum können sie später allen Genossenschaftsmitgliedern zur Verfügung stehen. Die versetzbaren Innenwände erlauben es dann, Wohnungsgrößen und -zuschnitte anzupassen.

„Das Projekt stößt natürlich schon ganz grundsätzlich in der Stadtgesellschaft auf großes Interesse“, sagt Carsten Czaika, technischer Leiter und Prokurist der Wohnungsbaugenossenschaft. „Darüber hinaus ist die Holzrahmenbauweise, auf die wir hier setzen, auch technisch sehr innovativ. Die Bauteile werden fertig angeliefert und hier zügig zusammengesetzt. Die Bauqualität steht dabei der des herkömmlichen Wohnungsbaus in nichts nach.“

Wer Interesse hat, kann sich nun also zum Baustellenbesuch anmelden. Termine gibt es im Jahr 2024 noch am 29. Mai, 24. Juli, 25. September und 27. November, jeweils von 16:00-18:00 Uhr. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, ist eine Anmeldung notwendig. Dazu schreiben Interessierte einfach eine E-Mail an zeppelinstrasse@mwb.info mit Namen der Teilnehmer*innen und Wunschtermin.

06.05.2024

Der Grundstein ist gelegt!

Spatenstich an der Zeppelinstraße

Am 6. Mai 2024 haben wir zusammen mit vielen Gästen die Grundsteinlegung für das Bauprojekt gefeiert. Auch NRW-Integrationsministerin Josefine Paul war vor Ort. Wir bedanken uns bei allen Nachbarn, Partnern und Unterstützern, die an der kleinen Feier teilgenommen haben.

Hier geht es zur ausführlichen Newsmeldung.

24.04.2024

Baustellenbanner ist nun aufgestellt

Projekt Zeppelinstrasse - Baustellenbanner aufgestellt

Wir kennen das alle: Man fährt an einem Baugelände vorbei und fragt sich: „Was wird hier eigentlich gemacht?“ An der Zeppelinstraße muss diese Frage jetzt nicht mehr gestellt werden, denn das neu aufgestellte Bauschild gibt schon mal einen Eindruck von dem Neubauprojekt – inklusive einer der Animationen, wie es später aussehen soll.

Die Arbeiten auf dem Gelände gehen auch weiterhin gut voran und bald werden wir den Grundstein legen sowie eine Zeitkapsel versenken.

25.02.2024

Fortschritt auf dem Baugelände

Luftbild der Rodungsarbeiten auf dem Baugelände

Inzwischen sind die Rodungsarbeiten auf dem Baugelände an der Zeppelinstraße abgeschlossen und auch die alte Stadtgärtnerei ist entfernt. Das Bauprojekt schreitet also planmäßig voran und die Veränderungen auf dem Grundstück werden deutlich sichtbar. Schon in wenigen Monaten werden hier die zehn neuen Häuser Gestalt annehmen.

15.12.2023

Rodungsarbeiten haben begonnen

Luftbild des Geländes der alten Stadtgärtnerei

An der Zeppelinstraße, auf dem Gelände der alten Stadtgärtnerei, haben die Rodungsarbeiten in dieser Woche begonnen. Das ist auch wichtig, weil das Neubauprojekt schnell Gestalt annehmen soll. Alle Arbeiten werden in Abstimmung zwischen Stadt und Genossenschaft durchgeführt und gehen mit den vorgeschriebenen Natur- und Artenschutzmaßnahmen einher.

08.12.2023

Stadt und MWB schließen Vertrag

Frank Esser und Oberbürgermeister Marc Buchholz

In dieser Woche war es endlich soweit: Für das Neubauprojekt „Zeppelinstraße“ haben Frank Esser und Oberbürgermeister Marc Buchholz den Erbpachtvertrag unterzeichnet. Damit ist das Projekt einen entscheidenden Schritt weiter. Im kommenden Jahr wird die MWB dort mehr als 130 Wohnungen bauen – die sollen zuerst von Geflüchteten, dann später von den Genossenschaftsmitgliedern genutzt werden.

Die Partner sind davon überzeugt, dass das ein gutes und nachhaltiges Projekt, sowohl für die Genossenschaft als auch für Mülheim an der Ruhr ist. Es bedeutet schließlich, dass Hunderte Geflüchtete nicht mehr improvisiert in Turnhallen oder Bürogebäuden untergebracht werden müssen, und es erlaubt der MWB den Bau einer ganzen Nachbarschaft, die sonst nicht entstehen könnte.